Aktuelles
22.11.2011 | Presseartikel
Initiative Energie-Metropolitana 2020 (FAZ) [PDF]
21.07.2011 | Presseartikel
Biotop am Massenheimer Erlenbach (Bad Vilbeler Anzeiger) [PDF]
16.06.2011 | Programm
Städtebauliches Colloquium [PDF]
14.03.2011 | Presseartikel
Literaturrecherche in Bad Vilbel (Frankfurter Neue Presse) [PDF]
08.07.2010 | Programm
Städtebauliches Colloquium [PDF]
05.01.2010 | Interview
Wetterauer Zeitung [PDF]
Ältere Beiträge finden Sie im Archiv Stiftungsarbeit
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Die neu entdeckte Liebe zur Stadt
Städte sind »in«. Nicht nur die UNO, die auf ihren
Habitatkonferenzen seit 1996 die kompakte
»europäische Stadt« als weltweit gültiges Leitbild
einer ressourcenschonenden, zukunftsfähigen
also nachhaltigen Siedlungsentwicklung
propagiert, sondern auch Fachinstitute und
Stadtparlamente weisen immer stärker in diese
Richtung.
Mehr und mehr stimmen auch die Menschen immer stärker »mit dem Möbelwagen« in
diese Richtung ab. Sie zieht es in die Städte mit ihren jahrhundertealten Quartieren und
schmucken Fassaden, dicken Mauern, hohen Decken und stillen, abgeschiedenen Höfen.
In die Stadtteile mit den Kneipen und Läden, den Bibliotheken und Theatern, Turnhallen
und Klubhäusern. In die Viertel
mit den kurzen Wegen und den nahen Verkehrsmitteln.
Hier lassen sich am Tag bis zu zwei Stunden sinnlos verbrachte Fahrtzeit einsparen.
Und hier ist »Leben«.
Der neue Trend zur Urbanisierung wird freilich kein Selbstläufer werden. Um alle Altersklassen,
alle Bevölkerungsschichten von Singles über junge Familien mit Kindern bis zu älteren Menschen
und Wohlhabende ebenso wie weniger Begüterte zu gewinnen, bleibt viel zu tun.
Trotz aller Anfangserfolge ist noch nicht von einer gelungenen Reurbanisierung oder einer von Leben erfüllten
Renaissance der Städte zu sprechen.
Ungenutzte Brachflächen, erhebliche Geschäftsleerstände, Qualitätseinbußen in der Versorgung,
mangelnde Grünflächen, Park- und Verkehrsprobleme, etc. berauben manche Stadt ihrer nachhaltigen Attraktivität.
Hier ist auch auf eine fortschreitende einseitige Filialisierung im
Einzelhandel zu verweisen: die Angebotsvielfalt schrumpft, der Leerstand wächst wiederum.
Hier setzt die Initiative Stædte für Menschen an.
Sie will sich als ein Forum zur Diskussion
verstehen
für alle Interessierten: Stadtverwaltungen, Unternehmen, Institute, Architekten, Finanzierungsunternehmen, Planer und engagierte Bürger.
Aber Stædte für Menschen möchte auch Anstöße
und Anregungen geben und Initiativen zur Realiserung der Ideen. Machen Sie mit.
Alle Ideen sind willkommen. Gemeinsam werden wir
es schaffen. Wir müssen es nur wollen. Die Zukunft
der Stædte für Menschen hat es verdient.
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